FAQ
Häufige Fragen für Motivgeber
Hier finden Sie die wichtigsten Informationen dazu, wie Ihr Objekt als möglicher Drehort für Film-, Foto- oder Werbeproduktionen vorgeschlagen werden kann und wie der Ablauf typischerweise aussieht.
Kostet mich die Aufnahme etwas?+
Nein. Für Motivgeber ist die Einreichung und Aufnahme in den Motivpool kostenfrei. Kosten entstehen nur, wenn Sie künftig ausdrücklich eine zusätzliche kostenpflichtige Leistung beauftragen würden.
Wie wird mein Objekt zum Drehort?+
Film-, Foto- und Werbeproduktionen suchen regelmäßig besondere Orte: Wohnungen, Häuser, Büros, Praxen, Läden, Höfe oder außergewöhnliche Außenmotive.
Wenn Ihre Location für ein Projekt interessant ist, prüfen wir zunächst gemeinsam, ob Anfrage, Zeitraum und geplante Nutzung grundsätzlich passen könnten. Erst wenn eine Produktion konkretes Interesse zeigt, werden weitere Details abgestimmt.
Was passiert nach meiner Einreichung?+
Wir prüfen die Angaben und Bilder Ihres Objekts. Wenn das Motiv grundsätzlich passt, kann es in den internen Motivpool aufgenommen werden. Eine Aufnahme bedeutet noch keine Buchung oder Zusage für eine Produktion.
Werden meine Adresse und Daten öffentlich angezeigt?+
Nein. Ihre genaue Adresse und persönlichen Kontaktdaten werden nicht öffentlich angezeigt. Eine Weitergabe erfolgt nur bei konkretem, qualifiziertem Interesse und nach vorheriger Abstimmung mit Ihnen.
Wer beauftragt movie-location-berlin?+
movie-location-berlin arbeitet als klassischer Locationscout. In der Regel werden wir von Produktionsfirmen beauftragt, passende Motive für Film-, Foto- oder Werbeproduktionen zu recherchieren.
Wer verhandelt die Motivmiete?+
Die Motivmiete wird zwischen Ihnen als Motivgeber und der jeweiligen Produktionsfirma abgestimmt. In der Praxis geschieht dies häufig über die Motivaufnahmeleitung, Aufnahmeleitung oder Produktionsleitung. movie-location-berlin kann dabei vermittelnd unterstützen, ist aber nicht automatisch Vertragspartei.
Wie hoch ist eine übliche Motivmiete?+
Die Motivmiete ist frei verhandelbar und hängt vom Objekt, der Nutzung, der Drehdauer, dem Aufwand und dem Produktionsbudget ab. Bei bewohnten Wohnungen oder Häusern wird häufig eine Nettokaltmiete pro Drehtag als grobe Orientierung herangezogen. Für Auf- und Abbautage wird oft eine anteilige Vergütung von etwa 50 Prozent vereinbart.
Brauche ich die Zustimmung von Eigentümer, Vermieter oder Verwaltung?+
Vor einer verbindlichen Zusage sollte geklärt werden, ob Eigentümer, Vermieter, Verwaltung oder Eigentümergemeinschaft zustimmen müssen. Das hängt vom jeweiligen Objekt und den vertraglichen Rahmenbedingungen ab.
Bei Mietwohnungen ist in der Regel die Zustimmung des Vermieters erforderlich. Für gemeinschaftlich genutzte Bereiche einer WEG kann außerdem eine Abstimmung mit der Verwaltung oder Eigentümergemeinschaft nötig sein. Diese Fragen werden projektbezogen und in Abstimmung mit der jeweiligen Produktionsgesellschaft geklärt.
Was passiert bei einer Besichtigung?+
Kommt Ihr Objekt in die engere Auswahl, kann eine Besichtigung mit Produktion, Regie, Kamera, Szenenbild oder Aufnahmeleitung stattfinden. Dabei wird geprüft, ob das Motiv gestalterisch und organisatorisch zum Projekt passt. Diese Besichtigung wird im Vorfeld von Seiten der Produktion mit Ihnen abgestimmt.
Was ist eine technische Motivbesichtigung?+
Bei einer technischen Motivbesichtigung wird genauer besprochen, welche Bereiche genutzt werden sollen, welche Veränderungen für den Dreh erforderlich wären und welche Rahmenbedingungen zu beachten sind.
Gibt es einen Vertrag?+
Vor einem Dreh oder einer Fotoproduktion sollte ein schriftlicher Motivmietvertrag geschlossen werden. Darin können Nutzung, Zeiten, Miete, Zahlungsweise, Reinigung, Rückgabezustand und der Umgang mit möglichen Schäden geregelt werden.
Wer haftet bei Schäden?+
Produktionen verfügen in der Regel über entsprechende Versicherungen. Es empfiehlt sich, dies vor Vertragsabschluss zu klären und sich bei Bedarf einen Nachweis vorlegen zu lassen.
Wer informiert die Nachbarn?+
Bei größeren Dreharbeiten sollten Nachbarn rechtzeitig informiert werden, insbesondere wenn größere Teams, Technikfahrzeuge, Halteverbotszonen oder längere Drehzeiten geplant sind. In vielen Fällen übernimmt dies die Produktionsfirma.
Was ist die Rolle von movie-location-berlin?+
movie-location-berlin versteht sich als vermittelnder Partner zwischen Motivgebern und Produktionen. Wir helfen dabei, Anfragen einzuordnen, Abläufe verständlich zu machen und die Kommunikation möglichst klar zu halten. Verträge, Zahlungsvereinbarungen und verbindliche Zusagen werden direkt zwischen Motivgeber und Produktionsfirma getroffen.